Dem Evangelium nach Matthäus ist zu entnehmen, wie Jesus von Nazareth in die Wüste geht, um versucht zu werden.
Von Lars Schall
„Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns vom Bösen.“
— Matthäus 6, 13 —
Die Fastenzeit, in der sich manche Christen dieser Tage befinden, geht auf eine Bewandtnis im Neuen Testament zurück. Dem Evangelium nach Matthäus ist im Kapitel 4,1-11 zu entnehmen, wie Jesus von Nazareth „vom Geist in die Wüste geführt“ wurde, damit er dort von Satan versucht werden würde. Die Geschichte beginnt direkt nach der Taufe Jesu. Bevor er die ersten Jünger beruft und öffentlich in Erscheinung tritt, begibt er sich für 40 Tage und Nächte in die Wüste, wo er fastet. Was dann geschieht, ist eine Spiegelverkehrung der Exodus-Geschichte Israels im Deuteronomium.(1)
Israel vertraute Gott nicht, als es durch Hunger in der Wüste geprüft wurde; Jesus, als er hungernd von Satan in Versuchung geführt wird, Steine in Brot zu verwandeln, verlässt sich ganz auf Gott und zitiert Deuteronomium 8,3: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.“ Israel stellte Gott auf die Probe; Jesus weigert sich, Gott auf die Probe zu stellen, indem er es ablehnt, sich aus großer Höhe in den Abgrund zu stürzen, und zitiert gegenüber Satan Deuteronomium 6,16: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.“
Bei der dritten Versuchung, der wir uns nun ausführlicher zuwenden wollen, ging es um Macht.
Im Matthäus-Evangelium lesen wir dazu, wie Satan mit Jesus „auf einen sehr hohen Berg“ geht und „ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Herrlichkeit“ zeigt, bevor er sagt: „Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.“
Wie schon zuvor, stoßen wir auch hier auf eine Spiegelverkehrung der Exodus-Geschichte: Israel wandte sich in der Wüste der Götzendienerei zu und brach das Gebot, Gott allein zu dienen, wie in Deuteronomium 9,12 geschrieben steht. Jesus dagegen weigert sich, Satan zu dienen, um im Gegenzug die Reiche der Welt zu erhalten, und er sagt: „Weg mit dir, Satan!“, ehe er Deuteronomium 6,13 zitiert: „Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du dienen.“
Beachtet werden muss nun, dass Satans Worte nahelegen, dass ihm alle politische Macht und Autorität gehört.(2) Auch muss betont werden: Jesus stellt nicht in Abrede, dass die politische Macht Satan gehört; es scheint darüber Einvernehmen zu bestehen. Und tatsächlich: damit sie eine wirkliche Versuchung darstellt, muss die offerierte Möglichkeit realer Natur sein. Um als Versuchung zu wirken, muss die Möglichkeit für Jesus zunächst auch anziehend sein – man kann nicht durch etwas versucht werden, dem man keinerlei Interesse schenkt.(3) Jesus weist das Angebot, welches ihm unterbreitet wird, vehement zurück, da es mit der Forderung verknüpft ist, Satan anzubeten. Anders gewendet: Um politische Macht zu erlangen, ist es erforderlich, Satan anzubeten. Jacques Ellul schreibt hierzu:
„Die Aussage des Teufels ist sehr eindeutig: Die politische Macht in allen Königreichen, der politische Ruhm und die politische Größe gehören dem Teufel. Das ist natürlich eine sehr ernste Angelegenheit! Dies zwingt uns zwangsläufig dazu, Regierungen und Mächte in einem anderen Licht zu betrachten. Sie alle sind Ausflüsse Satans; sie alle haben dem Teufel die Treue geschworen; und sie alle wurden vom Teufel empfangen. Dies gilt sowohl für die Institution selbst als auch für die Person, die zu einem bestimmten Zeitpunkt die Macht innehat. Das sehr berühmte Sprichwort, dass ‚Macht korrumpiert und absolute Macht absolut korrumpiert‘, hat seine Wurzel und seine Erklärung in diesem Text. Darüber hinaus ist dies kein unergründliches Geheimnis: Wer will Macht ausüben? Wer will politischen Ruhm für sich nutzen? Offensichtlich ist es die Person, die bereits von einem Geist der Macht besessen ist. Man ,geht in die Politik‘, um seinen Willen zur Macht zu befriedigen. Der Diskurs des Politikers über das ,Gemeinwohl‘ und seine erklärte Hingabe an die Sache der Menschheit und so weiter sind allesamt Nebelkerzen, die die Realität der Macht selbst und aller Politiker verschleiern. Unser Text ist sehr hart: Diejenigen, die nach politischer Autorität streben, müssen nicht nur vom Geist der Macht erfüllt sein, sondern darüber hinaus denjenigen verehren, der diese Macht geben kann – den Teufel, den Versucher. Über ihn hinaus müssen solche Menschen die Macht selbst verehren. Wir können deshalb ohne zu zögern sagen, dass all jene, die politische Macht haben, auch wenn sie sie gut nutzen, sie durch den Teufel erworben haben, und auch wenn sie sich dessen nicht bewusst sind, sind sie Anbeter des Diabolos.“(4)
Indem Jesus das ihm offerierte Angebot ausschlägt, weist er die Möglichkeit zurück, die Welt durch das Mittel der Politik zu ändern. Er lehnt Politik, Macht und den Götzen, der sich Staat nennt, ab, weil er lediglich, wie es in der Schrift heißt, einem Herrn dienen kann, und es ist nicht möglich, sowohl Gott als auch dem Staat zu dienen.(5)
Nachdem die drei Versuchungen in der Wüste vorbei waren und Satan von ihm abließ, trat Jesus alsbald öffentlich in Erscheinung und blieb gehorsam gegenüber Gott bis zum Tod.(6)
Quellen:
(1) Im Sinne von Parallelen ist auch zu berücksichtigen, dass Israel laut biblischem Text 40 Jahre in der Wüste zubrachte, dass Moses Gott auf dem Berg Sinai 40 Tage nahe war, und dass Elia 40 Tage lang durch die Wüste zum Berg Horeb ging, während Jesus in der Wüste 40 Tage und Nächte fastete.
(2) Die Worte, die an entsprechender Stelle im Lukas-Evangelium fallen, sind in dieser Hinsicht noch deutlicher: „Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören.“
(3) Der Versuchung nicht nachzugeben, macht Jesus zum Realisten, wie C.S. Lewis festhält, wenn er schreibt: „Deshalb wissen schlechte Menschen in gewissem Sinne sehr wenig über Schlechtigkeit. Sie haben ein behütetes Leben geführt, indem sie immer nachgegeben haben. Wir erfahren nie die Stärke des bösen Impulses in uns, bis wir versuchen, ihn zu bekämpfen: und Christus, weil er der einzige Mensch war, der nie der Versuchung nachgegeben hat, ist auch der einzige Mensch, der genau weiß, was Versuchung bedeutet – der einzige vollständige Realist.“ Zit. wie C.S. Lewis: Mere Christianity. Macmillan, 1952, 142. Mit dem biblischen Satan bringt C.S. Lewis übrigens den „Schlüssel zur Geschichte“ in Verbindung. Er holt wie folgt aus: „Zweifellos stellen wir hier eine Frage, auf die der Mensch keine sichere Antwort geben kann. Eine vernünftige (und traditionelle) Vermutung, die sich auf unsere eigenen Erfahrungen stützt, Fehler zu begehen, kann jedoch geboten werden. In dem Moment, in dem man überhaupt ein Selbst hat, besteht die Möglichkeit, sich selbst an die erste Stelle zu setzen – der Wunsch, das Zentrum zu sein –, genauer: der Wunsch, Gott zu sein. Das war die Sünde Satans: und das war die Sünde, die er die Menschen lehrte. Manche Leute glauben, der Sündenfall habe etwas mit Sex zu tun, aber das ist ein Irrtum. … Was Satan in die Köpfe unserer entfernten Vorfahren einpflanzte, war die Idee, dass sie ,wie Götter sein‘ könnten – sich selbständig machen könnten, als ob sie sich selbst erschaffen hätten – ihre eigenen Herren sein könnten – eine Art von Glück für sich selbst außerhalb von Gott erfinden könnten, abseits von Gott. Und aus diesem hoffnungslosen Versuch ist fast alles hervorgegangen, was wir menschliche Geschichte nennen – Geld, Armut, Ehrgeiz, Krieg, Prostitution, Klassen, Reiche, Sklaverei – die lange, schreckliche Geschichte des Menschen, der versucht, etwas anderes als Gott zu finden, das ihn glücklich macht. Der Grund, warum das nie gelingen kann, ist folgender. Gott hat uns geschaffen: Er hat uns erfunden, wie ein Mensch einen Motor erfindet. Ein Auto wird mit Benzin betrieben, und mit etwas anderem würde es nicht richtig laufen. Nun hat Gott die menschliche Maschine so konstruiert, dass sie mit ihm selbst läuft. Er selbst ist der Treibstoff, den unser Geist verbrennen soll, oder die Nahrung, von der sich unser Geist nähren soll. Es gibt nichts anderes. Deshalb ist es nicht gut, Gott zu bitten, uns auf unsere eigene Weise glücklich zu machen, ohne uns um Religion zu kümmern. Gott kann uns kein Glück und keinen Frieden geben, der nicht von ihm selbst kommt, denn den gibt es nicht. Das ist der Schlüssel zur Geschichte. Es werden ungeheure Energien aufgewendet, Zivilisationen aufgebaut und hervorragende Institutionen geschaffen, doch jedes Mal geht etwas schief. Irgendein fataler Fehler bringt immer die egoistischen und grausamen Menschen an die Spitze und alles gleitet zurück in Elend und Ruin. In der Tat, die Maschine geht kaputt. Sie springt scheinbar gut an und läuft ein paar Meter, und dann geht sie kaputt. Sie versuchen, sie mit dem falschen Saft zu betreiben. Das ist es, was Satan mit uns Menschen gemacht hat.“ Zit. wie Lewis: Mere Christianity, S. 53-54.
(4) Zit. wie Jacques Ellul: If you are the Son of God – The Suffering and the Temptations of Jesus. Cascade Books, 2014, S. 63-64. Auch C.G. Jung spricht im Zusammenhang mit den Versuchungen in der Wüste von Macht: „Die Geschichte der Versuchung offenbart deutlich das Wesen der psychischen Macht, mit der Jesus in Konflikt geriet: Es war der machtberauschte Teufel der vorherrschenden caesaristischen Psychologie, der ihn in der Wüste in eine schreckliche Versuchung führte. Dieser Teufel war die objektive Psyche, die alle Völker des Römischen Reiches in ihrem Bann hielt, und deshalb versprach sie Jesus alle Reiche der Erde, als wolle sie ihn zu einem Cäsar machen. Dem inneren Ruf seiner Berufung folgend, setzte sich Jesus freiwillig den Angriffen des imperialistischen Wahnsinns aus, der alle erfüllte, Eroberer wie Eroberte gleichermaßen. Auf diese Weise erkannte er das Wesen der objektiven Psyche, die die ganze Welt ins Elend gestürzt und eine Sehnsucht nach Erlösung hervorgebracht hatte, die selbst in den heidnischen Dichtern ihren Ausdruck fand. Weit davon entfernt, diesen psychischen Ansturm zu unterdrücken oder sich von ihm unterdrücken zu lassen, ließ er ihn bewusst auf sich wirken und assimilierte ihn. So verwandelte sich der weltbeherrschende Cäsarismus in geistiges Königtum und das Römische Reich in das universelle Reich Gottes, das nicht von dieser Welt war.“ Zit. wie C.G. Jung: The Development of the Personality. Vol. 17, Abschnitt 309; https://jungiancenter.org/wp-content/uploads/2023/09/vol-17-the-development-of-personality.pdf. Neuere Studien gehen übrigens davon aus, dass Personen, die unter dem Einfluss von Macht standen, sich so verhielten, als hätten sie eine traumatische Hirnverletzung erlitten. Vgl. Jerry Useem: Power Causes Brain Damage. The Atlantic, Juli / August 2017; https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2017/07/power-causes-brain-damage/528711/. Auf die Auswirkung der Macht auf den Geist macht auch Friedrich Nietzsche aufmerksam, wenn er in der „Götzendämmerung“ schreibt: „Es zahlt sich teuer, zur Macht zu kommen: die Macht verdummt.“
(5) Vgl. Jacques Ellul: Anarchism and Christianity. Katallagete 7, Nr. 3, Herbst 1980, S. 20-21; https://www.jesusradicals.com/uploads/2/6/3/8/26388433/anarchism-and-christianity.pdf, und Alexandre Christoyannopoulos: Christian Anarchism – A Revolutionary Reading of the Bible. Arbeitspapier, World International Studies Conference, Ljubljana, Juli 2008, S. 5-6; https://www.researchgate.net/publication/228396807_Christian_Anarchism_A_Revolutionary_Reading_of_the_Bible. Bzgl. der Unmöglichkeit, sowohl Gott als auch dem Staat dienen zu können, gibt es einen ähnlichen Punkt im Alten Testament. „Bis Samuel hatte Israel keinen König. Entscheidungen wurden meist durch Volksversammlungen getroffen: ,Die Menschen taten, was in ihren eigenen Augen richtig war.‘ In 1 Samuel 8 sagten die Menschen zu Samuel, dass sie einen König wollten, damit sie wie andere Völker wären und eine effizientere militärische Führung hätten. Ellul erklärt: ,Samuel protestierte und wandte sich im Gebet an Gott. Der Gott Israels antwortete ihm: Sei nicht aufgebracht. Das Volk hat nicht dich verworfen, Samuel, sondern mich, Gott. […] Nimm ihre Forderung an, aber warne sie vor dem, was geschehen wird.‘ Samuel warnte sie dann vor all dem Machtmissbrauch, der sich daraus ergeben würde, aber sie wollten ihren König. So wählten sie einen irdischen Herrscher, einen Staat, anstelle von Gott. Das heißt, sie entschieden sich für Götzendienst, für den Dienst und die Anbetung des Staates statt Gottes. (Man beachte, dass Gott ihnen erlaubte, ihn aus freien Stücken abzulehnen, obwohl er es missbilligte.)“ Zit. wie Christoyannopoulos: Christian Anarchism, S. 6.
(6) Zu politischer Macht sagt Jesus im weiteren Verlauf des Matthäus-Evangeliums: „Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun“, um seine Jünger aufzurufen: „Aber bei euch soll es nicht so sein.“ (Mt. 20,25-6.) Auch ruft er zur Feindesliebe auf (Mt. 5, 43) und dazu, dem Bösen nicht zu widerstehen, „sondern wer irgend dich auf deine rechte Wange schlägt, dem halte auch die andere hin“. (Mt. 5,39) Zur Feindesliebe und bewussten Gewaltlosigkeit in Jesu Lehre und was daraus im Sinne eines „Christlichen Anarchismus“ – (der „einzige[n] ,politisch antipolitische[n]‘ Position, die mit dem christlichen Denken übereinstimmt“, wie Jacques Ellul sagt) – zu folgern ist, siehe das Kapitel The Sermon on the Mount – A Manifesto for Christian Anarchism, in Alexandre Christoyannopoulos: Christian Anarchism – A Political Commentary on the Gospel. Imprint Academic, 2010, S. 30-66. (Für eine Kritik der internationalen Ordnung im Sinne eines „Christlichen Anarchismus“ als „zwanghaft, götzendienerisch und unchristlich“, siehe ferner Alexandre Christoyannopoulos: Jesus Christ Against Westphalian Leviathans – A Christian Anarchist Critique of Our Coercive, Idolatrous, and Unchristian International Order. Global Discourse, 1:2, 2010, S. 41-65; https://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080/23269995.2010.10707856.) Die Weigerung Jesu, politische Macht anzustreben und auszuüben, führte, wie bisweilen argumentiert wird, zu seiner Kreuzigung durch das Römische Imperium, und man mag darin „ein Zeichen für sein Scheitern“ sehen, „die weltliche Ordnung zu stürzen“. Und doch ist dieses Scheitern zugleich „auch der Sieg über die Mächte“, denn der Kampf, den Jesus führte, ist „ein Kampf gegen eine Macht, die nur mit Mitteln verändert werden kann, die das Gegenteil von ihr sind. Jesus überwand die Mächte – den Staat, die Obrigkeit, die Machthaber, das Gesetz usw. – nicht dadurch, dass er mächtiger war als sie, sondern dadurch, dass er sich selbst bis zum Tod hingegeben hat.“ Vgl. Matthew Pattillo: Restraint of Beasts – Church and State in Ellul and Girard. Universität Innsbruck, 23. Juni 2003. Zudem muss bedacht werden: die Kreuzigung Jesu selbst war eine Machtdemonstration des Römischen Imperiums. „Jesus wurde des Aufruhrs angeklagt, nicht der Gotteslästerung – ein ziviles Verbrechen, kein religiöses. Die römische Strafe war ein schmerzhafter und sichtbarer Tod durch Kreuzigung. Im Zeitalter der römischen Herrschaft hat nur Rom gekreuzigt. Und sie taten es oft. Die beiden Männer, die zusammen mit Jesus getötet wurden, werden in einigen Übersetzungen als ,Diebe‘ bezeichnet, aber das Wort kann auch ,Aufständische‘ bedeuten, was den Gedanken unterstützt, dass die Kreuzigung eine politische Waffe war, die eingesetzt wurde, um eine Botschaft an die noch Lebenden zu senden: Erregt keinen Dissens, oder dies wird die Folge sein. Es war eine beliebte Methode, um Bedrohungen für das Imperium auszuschalten. (…) Zu der Zeit, als die Kreuzigung ein fester Bestandteil des Römischen Reiches war, hatte das Justizsystem Würgen, Steinigen, Verbrennen und sogar Kochen in Öl als Folter- und Hinrichtungsmethoden eingesetzt. Aber die Kreuzigung vermittelte eine noch nachhaltigere Botschaft. Jesus wäre dann Teil dieser Machtdemonstration des Römischen Reiches gewesen.“ Zit. wie How the Romans Used Crucifiction – Including Jesus’s – as a Political Weapon. Newsweek, 4. April 2015; https://www.newsweek.com/how-romans-used-crucifixion-including-jesus-political-weapon-318934.