Alkohol, Stripperinnen, Prostituierte und islamistische Terroristen

Von Lars Schall
April 1, 2026

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Es jähren sich die 9/11-Angriffe zum 25. Mal. Anlass genug, sich mit zwei zentralen Widersprüchen hinsichtlich der angeblichen Flugzeugentführer zu befassen.

Schaut man bezüglich der mutmaßlichen Flugzeugentführer vom 11. September 2001 einmal etwas genauer hin, stößt man auf einige Widersprüche. Dafür, dass es sich um islamistische Fundamentalisten und Gotteskrieger gehandelt haben soll, gingen zumindest manche von ihnen einem bemerkenswerten Lebensstil nach. Mohamed Atta, der so genannte „Ring Leader“ der 9/11-Hijacker, lebte zum Beispiel zeitweise mit einer jungen US-Amerikanerin namens Amanda Keller in Venice, Florida zusammen, welche ihren Lebensunterhalt als „Unterwäschemodell“ in einem Escort-Service (Fantasies & Lace) verdiente. Über Atta heißt es ferner, er sei zu jener Zeit ein gewohnheitsmäßiger Trinker gewesen, der auch immer wieder Kokain konsumierte und Nachtclubs besuchte.1

Ein paar weitere Highlights dieser Art:

– Während sie in Florida lebten, waren Atta und seine Freunde regelmäßig in der Bar 44th Aero Squadron zu Gast. Sie tranken dort Alkohol. „Atta bevorzugte Wodka und Saft.“ Siehe hier.

– In der Woche vor den 9/11-Angriffen wurde Atta zusammen mit Begleitung in einer Bar in Palm Beach (251 Sunrise) gesichtet. Der Eigentümer der Bar, Gus Renny, sagte dazu gegenüber der New York Post: „Letzte Woche waren zwei Typen hier, die damit prahlten, arabische Piloten zu sein – und sie gaben in 45 Minuten mehr als 1.000 Dollar aus. Sie bestellten mehrere Runden Getränke und dann einige unserer teuersten Champagner – eine Flasche Krug und eine Flasche Perrier-Jouet – und luden mich dann ein, mich zu ihnen zu setzen, (…) Als ich gestern die Bilder von Mohamed Atta sah, wurde mir klar, dass ich jemandem Getränke servierte, der diese schreckliche Tat begangen hat.“ Siehe hier.

– Am Freitag vor 9/11 besuchten Mohamed Atta, Marwan al-Shehhi und Freunde eine Bar in der Nähe von Miami (Shuckums). Der Guardian berichtete, al-Shehhi habe Rum und Cola getrunken, während Atta „fünf Gläser Stolichnaya-Wodka mit Orangensaft hinunterkippte“. Siehe hier.

– In einem Bericht von Newsweek steht über diesen Abend im Shuckums zu lesen, dass Atta und seine Freunde „in Aufregung gerieten und Schimpfwörter auf Arabisch schrien, darunter angeblich auch ein besonders blasphemisches, das sich in etwa mit ‚Scheiß auf Gott‘ übersetzen lässt“. Siehe hier. In islamischer Vorstellung ruft Blasphemie gegen Gott (sabb-Allah) „eine schwere Strafe im Jenseits“ hervor. Siehe hier auf den Seiten 59-60 („Qur’anic Verses Dealing with Blasphemy“).

– Vier Tage vor 9/11 sollen zwei der Flugzeugentführer (Abdulaziz al-Omari und Satam al-Suqami) den Escortservice „Sweet Temptations“ angerufen haben, um sich zwei Prostituierte zu bestellen. „Die Frauen sagten dem FBI, dass sie mit den beiden Sex gehabt hätten.“ Siehe hier sowie hier auf Seite 3 dieser PDF-Datei.

– In einem Artikel des Boston Herald wurde geschildert, dass einer der Hijacker die Dienste einer teuren Prostituierten in Anspruch genommen habe. „Ein Fahrer zweier lokaler Escortdienste berichtete dem Herald gestern, dass er am 9. September gegen 22:30 Uhr ein Callgirl zum Park Inn in Chestnut Hill gefahren habe, wo sie sich mit einem der Massenmörder ins Bett legte. (…) Die Begleitdame, eine weißblonde Frau Anfang 20, hatte ein 20-minütiges Rendezvous im Hotelzimmer mit einem der Entführer. Sie erhielt 180 Dollar in bar, sagte der Fahrer. ,Sie flippte aus, als sie sein Bild im Fernsehen sah‘, sagte er. ;Sie erkannte eines der Gesichter.‘“ Siehe hier.

– Einige Tage vor 9/11 schaute einer der Hijacker auf dem In-House-Videosystem in seinem Motel einen pornographischen Film und ein anderer „gönnte sich an seinem letzten Wochenende einen Besuch in einem Strip-Club“. Siehe hier.

– In der Nacht vor 9/11 riefen vier der Hijacker „bei mehreren Escortdiensten in Boston an und fragten, wie viel es kosten würde, wenn Prostituierte Sex mit ihnen hätten“. Siehe hier.

– Im Vorfeld von 9/11 reisten Atta und „vier weitere Entführer (…) mehrmals nach Las Vegas, um dort Treffen abzuhalten, zu spielen und sich von Oben-ohne-Tänzerinnen unterhalten zu lassen. Nach Angaben des FBI“ verbrachten sie „einen Teil ihrer Zeit in Las Vegas in der ,Olympic Bar‘, einem Strip-Club in der Innenstadt.“ Siehe hier.

– Der Weekly Standard berichtete nach 9/11: „Eine Gruppe von Terroristen – zu der Berichten zufolge jeweils ein Vertreter aus jedem der vier entführten Flugzeuge gehörte – traf sich vor den Anschlägen vom 11. September bis zu sechs Mal in Las Vegas. Die dortigen Behörden befragen derzeit Stripperinnen, Barkeeper und Prostituierte, um mehr darüber zu erfahren. (…) Bei der Rekonstruktion der Aktivitäten der Entführer in ihren letzten Monaten finden sich FBI-Agenten an sehr unreligiösen Orten wieder, an denen sehr unreligiöse Menschen sehr unreligiöse Dinge tun. (…) Was auch immer diese Terroristen waren, sie waren sicherlich keine guten Muslime, zumindest nicht in dem Sinne, wie es die Taliban und andere Fundamentalisten verstehen.“ Siehe hier.

– Über einen Aufenthalt von einigen der 9/11-Hijacker auf den Philippinen heißt es, dass sie im Woodland Park Resort Hotel eine Party gefeiert hätten, bei der sie Whiskey der Sorte Johnnie Walker Black Label tranken. Eine ehemalige Kellnerin des Hotels erinnerte sich: „,Sie kamen in großen Fahrzeugen und hatten viel Geld. Sie hatten alle Freundinnen.‘“ Ein Zimmermädchen des Hotels sagte über Atta: „,Oft habe ich gesehen, wie er morgens am Tor ein Mädchen gehen ließ. (…) Es war immer ein anderes Mädchen.‘ Die hier geschilderten Berichte bestätigen von der Tendenz her Meldungen aus den Vereinigten Staaten, wonach zumindest einige der beschuldigten Entführer einen freizügigen Lebensstil voller Sex und Alkohol führten (…).“ Siehe hier.

– Im Frühjahr 2001 verbrachte Atta drei Tage in Key West, um „durchgehend zu feiern“, wobei er einiges an Geld für Alkohol und Drogen ausgab. Siehe hier.

– Nach den Unterrichtsstunden an der Flugschule in Venice (Huffmann Aviation School) sollen Mohamed Atta und Marwan al-Shehhi „fast jeden Abend Bier“ in einer Bar namens Outlook getrunken haben. „Atta war schroff und distanziert und äußerte häufig Missbilligung gegenüber den weiblichen Kellnerinnen hinter der Bar, erinnert sich Cathy Meinhart, die eine von ihnen war. Al-Shehhi hingegen war freundlich und fröhlich und im Gegensatz zu Atta stets bereit, mit Barkeepern und Gästen zu interagieren. Rückblickend ist Meinhart angesichts seines entspannten Auftretens ratlos.“ Siehe hier.

– Über Ziad Jarrah, dem mutmaßlichen Piloten von Flug 93, steht zu lesen, dieser sei in der Vergangenheit ein „weltlich gesinnter Student gewesen, der Alkohol trank, was im Islam verboten ist“. Siehe hier.

– Jarrah „hatte eine Freundin und trank Alkohol“; wurde berichtet. Er „betete nicht und fastete nicht. Politik oder Organisation interessierten ihn überhaupt nicht. Ihm ging es nur darum, Spaß zu haben und Bier zu trinken.“ Siehe hier.

– Über Satam al-Suqami (Flug 11) und Salem al-Hazmi (Flug 77) schreibt die 9/11-Kommission in ihrem Abschlussbericht, dass sie sich „nicht für Religion zu interessieren schienen“ und dafür bekannt waren, Alkohol zu trinken. Siehe hier (unter der Sub-Überschrift “Assembling the Teams“).

– Satam al-Suqami, „soll Alkohol und möglicherweise Drogen konsumiert haben“. Siehe hier auf Seite 29 der PDF-Datei.

– Zwei mutmaßliche Entführer des Fluges 77, Khalid al-Mihdhar und Nawaf al-Hazmi, hielten sich des Öfteren im „Cheetah’s“ auf, „einer Nacktbar in der Nähe des Islamischen Zentrums“. Siehe hier.

– Im Sommer 2001 „schlich sich eine zweite Welle von Entführern in die Vereinigten Staaten ein“, wie Newsweek berichtete. „Niemand hat sie jemals in Moscheen gesehen. Aber sie mochten die Go-Go-Clubs.“ Siehe hier.

– „Trotz ihres angeblich strenggläubigen islamischen Glaubens stellten die Ermittler fest, dass mehrere der Entführer regelmäßig den Strip-Club ‚Pink Pony‘ in Daytona Beach besuchten.“ Siehe hier.

– Der mutmaßliche Entführer des Fluges 77, Majed Moqed, besuchte in den Wochen vor dem 11. September dreimal einen Erotikladen und sah sich dort Magazine und Filme an. Siehe hier.

– Der mutmaßliche Entführer des Fluges 175, Hamza al Ghamdi, bezahlte in Florida „Hunderte von Dollar für Pornos“. Siehe hier.

– Marwan al-Shehhi, der mutmaßliche Pilot von Flug 175, soll in Broward County, Florida, „Hunderte von Dollar für Sexspielzeug und Pornos“ ausgegeben haben. Siehe hier.

– Außerdem soll al-Shehhi „möglicherweise mehrmals“ im „Cheetah III“ – einem Strip-Club in Pompano Beach, Florida – „von sechs Tänzerinnen, die in dem Club arbeiten“, gesehen worden sein. Siehe hier auf Seite 68 des „FBI-Hijacker-Timeline“-Dokuments.

– Einige der Hijacker sollen ihre Zeit in der Woche vor 9/11 auf einem Casino-Schiff in Florida verbracht haben, um dort dem Glücksspiel nachzugehen. Siehe hier. Der Koran (Sure 5, Vers 90) stuft das Glücksspiel als Werk des Satans ein.

Mahmoud Mustafa Ayoub, der als Islamwissenschaftler an der Temple University in Philadelphia lehrte, wurde angesichts solcher Informationen mit den Worten zitiert: „Es ist unbegreiflich, dass jemand an einem Abend trinken und in eine Strip-Bar gehen könnte, um sich dann am nächsten Tag im Namen des Islam umzubringen. (…) Menschen, die sich wegen ihres Glaubens umbringen würden, kämen aus einer sehr strengen islamischen Ideologie. Irgendetwas passt hier nicht zusammen.”2

Und Osama Haikal, Vorstandsvorsitzender der Islamic Foundation of Nevada, sagte nach 9/11: „,Wahre Muslime trinken keinen Alkohol, spielen nicht und gehen nicht in Strip-Clubs. Diese Dinge sind eine Sünde (…).‘ Hätten sich die Entführer in den meisten streng islamischen Ländern einen Lap-Dance gegönnt, fügte er hinzu, wären sie wahrscheinlich ausgepeitscht worden.“3

Der ungewöhnliche Lebensstil, den die 9/11-Hijacker an den Tag gelegt haben, mag eine „taktische Täuschung“ gewesen sein. Die Politikwissenschaftler Ruth Margolies Beitler und Richard H. Shultz, Jr. schreiben: „Die Anweisungen in ihren Ausbildungshandbüchern erlaubten es den Attentätern, sich Aktivitäten hinzugeben, die im Islam verboten sind. Es gibt mehrere Berichte darüber, dass die Entführer Alkohol tranken und Prostituierte aufsuchten.“4 Beitler und Schulz bringen vor: „Al-Qaidas Einsatz von Leugnungs- und Täuschungsstrategien, die den von Geheimdiensten angewandten operativen Techniken ähneln, ist von entsprechenden Konzepten im Islam geprägt. Zwei davon sind hier besonders relevant – Taqiyya und Kitman. Grob gesagt bedeutet Taqiyya vorsorgliche Verschleierung und das Geheimhalten der eigenen Überzeugungen, während Kitman eine innere Vorbehaltung oder das Verbergen böswilliger Absichten darstellt. Zum größten Teil beziehen sich die Konzepte auf schiitische Praktiken, die zu Grundsätzen der schiitischen Theologie geworden sind. Taqiyya, die Praxis, seinen wahren Glauben unter Zwang zu verbergen, findet sich im Koran. (…) (F)ür die Mitglieder von al-Qaida bietet der Koran Beispiele, denen man nacheifern sollte. Ein wichtiges Beispiel stammt aus der Erfahrung von Ammar ibn al-Yasir im siebten Jahrhundert. Von Nicht-Muslimen wegen seines Glaubens an den Islam verfolgt, schwor er seinem Glauben ab, ging dann aber zu Mohammed, um Buße zu tun. Mohammed erklärte, dass er, solange er seinem Glauben nur mit den Lippen und nicht mit dem Herzen abschwöre, nicht als Verräter angesehen werde. Magnus Ranstorp argumentiert, dass das Konzept der Taqiyya ein wichtiges Element der Operationen von al-Qaida ist. (…) Die Verwendung dieser traditionellen Konzepte durch Terrororganisationen wie al-Qaida wurde von Shaykh Taj al-Din al-Hilaly, dem Großmufti von Australien, bestätigt: „Al-Taqiyya gilt nur für die Zunge, nicht für das Herz. Ein Gläubiger kann jede Aussage treffen, solange das ‚Herz sich wohlfühlt‘. Die Terroristen des 11. September lebten und hielten sich zwei Jahre lang vor den Anschlägen des 11. September in den Vereinigten Staaten auf. Wie haben sie sich akkulturiert? Durch den Einsatz von Taqiyya. Das bedeutet: Ich hasse dich, aber ich lächle dich in der Öffentlichkeit an.“5

Auf Widersprüchliches stößt man ebenso mit Blick auf die Fertigkeiten der Flugzeugentführer als Piloten. Zwar hatte niemand von ihnen vor 9/11 je eine reale Jetmaschine geflogen; dennoch sollen die Terroristen außerordentliche Flugfähigkeiten bewiesen haben, über die eigentlich nur erfahrene Piloten verfügen – so jedenfalls die Einschätzung vieler Luftfahrtexperten unmittelbar nach 9/11. Beispielsweise verbrachte Tony Ferrante, der Leiter der Ermittlungsabteilung der Federal Aviation Administration, nach dem 11. September mehrere Tage damit, die Flugwege der vier entführten Flugzeuge zusammenzusetzen, Laut Pamela Freni sollen Ferrante „die Haare zu Berge“ gestanden haben, „als ihm klar wurde, mit welcher Präzision sich alle vier Flugzeuge wie große Raubvögel auf ihre Ziele zubewegt hatten“, Ferrante sagte: „Es war fast so, als wäre es choreografiert gewesen“, und erklärte: „Es ist nicht so einfach, wie es aussieht, das zu tun, was [die Entführer] bei einer Geschwindigkeit von 500 Meilen pro Stunde getan haben.“6

Ein paar weitere Highlights dieser Art:

– Luftfahrtexperten sagten gegenüber der Chicago Tribune, dass das Fliegen von Verkehrsflugzeugen wie am 11. September 2001 „umfassende Kenntnisse der Navigationstechniken sowie fundierte Kenntnisse ihrer unzähligen Systeme“ erfordere. Die Entführer, die in das WTC flogen, seien „äußerst geschickt“ gewesen. „Sie mussten die Türme fast so treffen, als würden sie einen Faden durch ein Nadelöhr fädeln“. Siehe hier.

– Die New York Times berichtete, „eine Reihe von Luftfahrtexperten“ habe gesagt, die Entführer „müssen erfahrene Piloten gewesen sein“. Ein Experte erklärte: „Jeder einzelne von ihnen war im Fliegen großer Flugzeuge ausgebildet.“ Ferner hieß es: „Es ist völlig ausgeschlossen, dass ein Laie das, was am 11. September geschah, mit auch nur annähernder Zuverlässigkeit hätte tun können.“ Siehe hier.

– Weitere Flugzeugpiloten „gingen davon aus, dass die Terroristen erfahrene Piloten waren, die eine Ausbildung im Fliegen von Verkehrsflugzeugen, insbesondere der Boeing 757 und 767, absolviert haben mussten“. Ein Pilot sagte: „Mit einem Flugzeug etwas zu treffen, ist nur dann einfach, wenn man seit 20 Jahren fliegt.“ Siehe hier.

– „Ein Flugzeug in ein Gebäude zu fliegen, ist nicht so einfach, wie es scheint“, kommentierte der Luftfahrtexperte Kieran Daly. Siehe hier

– Ein Vertreter der US-Strafverfolgungsbehörden bezeichnete das Manöver, mit dem Flug 77 ins Pentagon gesteuert worden sein soll, als das Werk „eines großen Talents“ – „praktisch eine Kurve und Landung wie aus dem Lehrbuch“. Siehe hier.

– In der New York Times meinte Darryl Jenkins, der Direktor des Aviation Institute an der George Washington University, „dass diejenigen, die den Anschlag verübten, ebenso versiert waren wie diejenigen, die ihn planten. ‚Diese Leute wussten bis ins kleinste Detail, was sie taten‘, sagte er. ‚Jeder einzelne von ihnen war im Fliegen großer Flugzeuge ausgebildet.‘ Eine Reihe von Luftfahrtexperten pflichtete ihm bei und erklärte, die Entführer müssten erfahrene Piloten gewesen sein.“ Siehe hier.

– Der Pilot Herbert Hortman äußerte in einer Befragung der 9/11-Kommission: „Keiner der Entführer hätte die Anschläge vom 11. September 2001 erfolgreich durchführen können, ohne zuvor ein Flugzeug im Luftraum von New York City oder Washington, D.C. geflogen zu haben.“ Siehe hier auf Seite 2 der PDF-Datei.9/11 Commission Memorandum for the Record, Interview mit Herbert Hortman (Hortman Aviation).

– Der Pilot Robin Lloyd erklärte gegenüber dem Telegraph, dass die 9/11-Entführer „mehr als nur rudimentäre Navigationskenntnisse“ besessen hätten. Er verglich das Ziel der WTC-Türme mit „schmalen, senkrecht stehenden Landebahnen“. Da sie „den Autopiloten ausgeschaltet“ hätten, „mussten die Entführer wissen, wie man das Flugzeug steuert, und in der Lage sein, das Ziel zu finden“, sagte er. Die Terroristen am Steuer der entführten Flugzeuge „müssten zu 100 Prozent bei der Sache sein und zu 100 Prozent erfahrene Piloten sein, wahrscheinlich militärisch ausgebildet“. Er sagte, jemand wie Osama bin Laden „hätte keinen Zugang zu Piloten des Kalibers gehabt, das nötig gewesen wäre, um das durchzuziehen“. Siehe hier.

– Am 13. September 2001 berichtete SFGate: „Einige der gestern befragten Piloten sagten, die Terroristen hätten genug gelernt, um die Flugzeuge in steilen Kurven wieder auf ihre Ziele auszurichten, die Geschwindigkeit anzupassen und an Höhe zu verlieren. ,Auf jeden Fall war das sehr geschickt‘, sagte John Roden, Präsident von Aviation Advisory Service, einer Beratungsfirma aus Oakland. ,Das ist praktisch die Technik eines Kampfpiloten.‘“ Siehe hier.

– Mohamed Atta (Flug 11) und Marwan al-Shehhi (Flug 175), die jeweils am 11. September mit Präzision in die WTC-Zwillingstürme geflogen sein sollen, galten an der Flugschule, die sie in Florida besuchten, als „durchschnittliche Schüler – weder schlecht noch gut, einfach nur durchschnittlich“. Siehe hier.

– Atta und al-Shehhi standen einmal kurz davor, von der Flugschule „verwiesen zu werden, weil sie ihre Ausbildung nicht ernst zu nehmen schienen und zu sehr damit beschäftigt waren, herumzualbern und ihren Ausbildern nicht zuzuhören. Sie mussten verwarnt werden und wurden schließlich zu durchschnittlichen Schülern.“ Siehe hier.

– In der Flugschule „waren beide in ihren Prüfungen und beim Fliegen durchschnittlich. Nichts war wirklich falsch, aber sie waren auch nicht herausragend.“ Siehe hier.

– Über Hani Hanjour, der am 11. September den Flug 77 ins Pentagon gesteuert haben soll, sagte einer seiner Fluglehrer, dieser sei  als Pilot „sehr  schlecht“ gewesen. „Seine theoretischen Kenntnisse waren mangelhaft, seine fliegerischen Fähigkeiten waren nur durchschnittlich, aber vor allem war sein Urteilsvermögen sehr schlecht.“ Hanjour sei „weder gut ausgebildet noch besonders intelligent“ gewesen sei. Er habe „ein mangelhaftes Verständnis der Grundprinzipien der Luftfahrt“ und „mangelhafte technische Fähigkeiten“ gehabt. Siehe hier.

– Die Angestellten einer Flugschule, die Hanjour im Frühjahr 2001 besuchte, hielten dessen „fliegerischen Fähigkeiten für so mangelhaft und seine Englischkenntnisse für so unzureichend, dass sie bezweifelten, dass seine Pilotenlizenz echt sei“. Die Mitarbeiter der Schule „befürchteten, dass seine Fähigkeiten so mangelhaft waren, dass er ein Sicherheitsrisiko darstellen könnte, wenn er ein Verkehrsflugzeug fliegen würde“. Ein Fluglehrer sagte im Nachhinein über Hanjour: „Ich bin bis heute erstaunt, dass er in das Pentagon fliegen konnte. Er konnte überhaupt nicht fliegen.“ Siehe hier.

– Der Fluglehrer, der Hanjour im August 2001 unterrichtete, schätzte ihn als „schlechten Schüler“ ein, der „besonders große Schwierigkeiten bei der Landung des Flugzeugs“ aufwies. Siehe hier im 9/11 Commission Memorandum of Record, Interview mit Benjamin L. Connor (Freeway Airport Flight School).

– Ziad Jarra, der angeblich das Steuer von Flug 93 in der Hand hatte, war laut Arne Kruithof, dem Besitzer der Flugschule, die Jarra Mitte bis Ende 2000 besuchte, ein „durchschnittlicher“ Pilot. Kruithof sagte über ihn: „Wir mussten mehr tun, um ihn fit zu machen, als bei anderen. Seine fliegerischen Fähigkeiten schienen ein wenig daneben zu sein.“7

Zu einer fairen Einschätzung sei gesagt: Die vier Hijacker-Piloten waren keine kompletten Anfänger – sie besaßen Pilotenlizenzen, hatten etliche Kleinflugzeug-Stunden genommen und verbrachten einige Sitzungen an Flug-Simulatoren (u. a. sechs Stunden in einem 727-Simulator im Fall von Atta/al-Shehhi). Die offizielle Untersuchung (9/11-Kommission, FDR-Daten, Radar etc.) kommt zu dem Ergebnis, dass dieses Training für die Selbstmord-Mission „Flugzeug übernehmen und bei klarem Wetter in sichtbares, feststehendes Ziel steuern“ ausgereicht habe. Dennoch bleiben die zeitgenössischen Einschätzungen vieler Piloten und des FAA-Mannes Ferrante bemerkenswert, die von „außerordentlicher Präzision“ und „Kampfpiloten-Niveau“ sprachen. Hier klafft eine Lücke zwischen den frühen Schock-Reaktionen und den späteren technischen Analysen der Daten. In der Lesart der 9/11-Kommission waren die Hijacker zwar keine Flug-Asse, aber ausreichend vorbereitete Selbstmordattentäter. Die vorgebrachten zeitgenössischen Zitate sind (mit Ausnahme der Einschätzung von Herbert Hortman) Momentaufnahmen des Schocks und nicht per se ein unumstößlicher Beweis für „Unmöglichkeit“.

Für weitere Informationen, die ich zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 zusammengetragen habe, siehe hier ein paar Angaben zu meinen Büchern „Denken wie der Feind – Teil 1: Das Erdöl, der Dollar und die Drogen“, und „Denken wie der Feind – Teil 2: Das ,Pearl Harbor‘ des 21. Jahrhunderts“.

Quellen:

1 Vgl. Daniel Hopsicker: Welcome to Terrorland – Mohamed Atta & the 9-11 Cover-Up in Florida, The Mad Cow Press, 2004, S. 68-69. Zu den „Sex, Drugs and Rock ’n Roll“-Hintergründen des Lebens von Atta in Florida, über die Hopsicker schreibt, siehe ferner Book Casts Terrorist in Unexpected Light. Qantara, 3. April 2004; https://qantara.de/en/article/september-11-book-casts-terrorist-unexpected-light

2 Zit. wie Jody A. Benjamin: Suspects’ actions don’t add up. Sun-Sentinel, 16. September 2001; http://web.archive.org/web/20010916150533/http:/www.sun-sentinel.com/news/local/southflorida/sfl-warriors916.story

3 Zit. wie Toby Harnden: Seedy secrets of hijackers who broke Muslim laws. Telegraph, 6. Oktober 2001; https://www.telegraph.co.uk/news/1358665/Seedy-secrets-of-hijackers-who-broke-Muslim-laws.html

4 Richard H. Shultz, Jr. / Ruth Margolies Beitler: Tactical Deception and Strategic Surprise in al-Qaida’s Operations.  Middle East Review of International Affairs, Juni 2004, S. 71; https://ciaotest.cc.columbia.edu/olj/meria/meria_jun04/meria04_ber01.pdf

5 Zit. wie ebd., S. 58, 59.

6 Zit. wie Pamela Freni: Ground Stop – An Inside Look at the Federal Aviation Administration on 11 September 2001. iUniverse, Inc., 2003, S. 76; Siehe ferner 9/11 Commission Memorandum for the Record, Interview mit Tony Ferrante, 19. April 2004; https://de.scribd.com/document/17218147/t8-b6-Faa-Hq-Tony-Ferrante-Fdr-4-19-04-Mfr-849

7 Zit. wie Jere Longman: Among the Heroes – United Flight 93 and the Passengers and Crew Who Fought Back. Harper Collins, 2002, S. 91.

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